Der Schwerpunkt des
Instituts für Elektronische
Bauelemente und Schaltungstechnik (BST) liegt im Bereich der Simulation
und des Entwurfs von integrierten Bauelementen und analogen Schaltungen.
Zu diesem Themenkomplex werden mehrere Vorlesungen und Praktika angeboten.
Die Grundlagen werden in der Vorlesung "Elektronische Bauelemente und analoge
Schaltungen" vermittelt, welche dann in den Vorlesungen "Analoge integrierte
Schaltungen" und "Numerische Bauelement- und Schaltkreissimulation" vertieft
werden können. Das Schaltungstechnikpraktikum, in dem ein Kurzwellenempfänger
aufgebaut und messtechnisch charakterisiert wird, gibt einen Einblick in
die Funktionsweise und den Entwurf von Hochfrequenzschaltungen und ermöglicht
den Vergleich von Messung und Simulation. Dabei können die Studenten
auch den Umgang mit professionellen Simulationswerkzeugen für Hochfrequenzschaltungen
wie ADS (Advanced Design System, Agilent) und Spectre RF (Cadence) erlernen.
Die Forschung des Instituts
befasst sich mit der Entwicklung von Simulationsmethoden für Bauelemente
und analoge Schaltungen der Mikro-/Nanoelektronik und Hochfrequenztechnik.
Es wird das gesamte Spektrum von der mikroskopischen Bewegung der Elektronen
im Halbleiter bis zur Schaltkreissimulation abgedeckt. Die Arbeiten finden
in engem Kontakt mit anderen Universitäten (z. B. Stanford, MIT) und
der Industrie (z. B. Intel, AMD, Philips, Infineon) statt.